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Trotz Corona entspannt in die Urlaubszeit

Die Corona-Krise macht vielen Urlaubern einen Strich durch die Rechnung. Um sich zu erholen, muss man aber nicht immer weit reisen. Auch im eigenen Land kann man einen tollen Urlaub verbringen und es sich mit einigen Tipps sogar zuhause richtig gemütlich machen.

Trotz Corona entspannt in die Urlaubszeit

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Für manche Menschen fällt der wohlverdiente Urlaub dieses Jahr allerdings ins Wasser. Aufgrund der Corona-Krise und entsprechenden Reiserestriktionen wird von nicht notwendigen Reisen ins Ausland noch immer abgeraten. Aber: Auch im eigenen Land kann man einen tollen Urlaub verbringen. Wir haben alle Infos und Tipps zusammengestellt, wie man sich trotz Corona eine entspannte Zeit machen kann.

In vielen Ländern ist die Situation noch unsicher, Einreisebedingungen und Reisehinweise ändern sich immer wieder. Ärgerlich für jeden, der diesen Sommer einen grossen Urlaub im Ausland geplant hat. Zum Glück kann man wenigstens innerhalb der Schweiz guten Gewissens verreisen, wenn man sich an bestimmte Schutzmassnahmen hält. Wer sich gut vorbereitet, kann also trotzdem einen entspannten Sommerurlaub geniessen - und zur Not geht das sogar in den eigenen vier Wänden.

Urlaub im eigenen Land lohnt sich

Warum nicht einfach in der Schweiz einen tollen Urlaub machen? Egal ob im Hotel, Ferienwohnung, Haus oder Camper, für schöne und vielseitige Orte muss man meist gar nicht weit reisen. Und mal ehrlich: Wer kann schon von sich behaupten, wirklich jede Ecke der Schweiz schon gesehen zu haben? So vermeidet man allemal das Risiko kurzfristiger Grenzschliessungen.

Beachten muss man dabei die landesweiten Hygieneauflagen und Abstandsregelungen sowie die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Grundsätzlich haben die meisten Einrichtungen wie Restaurants, Cafés, Bäder, Museen, Tierparks & Co wieder geöffnet. Grossveranstaltungen bleiben aber voraussichtlich noch bis Ende August verboten.

Die vielen Schweizer Schlösser und Burgen locken mit spannender Geschichte, eine grosse Auswahl an Klettersteigen und Bergtouren bietet sportliche Herausforderungen und an den malerischen Schweizer Seen kann man wunderbar entspannen. Perfekt für eine Auszeit nach dem Alltagsstress der letzten Monate und der Enge im Homeoffice!

Für Naturliebhaber ist vielleicht einer der zahlreichen Schweizer Pärke interessant. Zu sehen gibt es faszinierende Berglandschaften und artenreiche Waldflächen. Der Schweizer Nationalpark im Kanton Graubünden ist sogar der älteste Nationalpark in den Alpen. Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten, der mal vom hektischen Alltag ausspannen möchte.

Oder wie wäre es mit einer mehrtägigen Tour mit dem Fahrrad? Die gut ausgebauten Schweizer Velo-Routen führen mitten durch schöne Landschaften und Städte, zum Beispiel entlang der Rhone bis nach Genf, der Seen-Route folgend an grossen und kleinen Schweizer Seen vorbei oder über den Rheinradweg vom Quellgebiet des Rheins bis zu den grossen Rheinhäfen von Basel. Für diejenigen, die lieber zu Fuss unterwegs sind, gibt es wunderschöne Fernwanderwege zu erkunden, oder man pilgert die Jakobswege entlang, die auch in der Schweiz zahlreich vorhanden sind.

Tipps für einen entspannten Urlaubsstart

Um entspannt in den Urlaub starten zu können, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Neben dem Beobachten der tagesaktuellen Corona-Schutzmassnahmen am Zielort (und ausserdem in allen Regionen, die man bei der Durchreise passieren muss) sollte vor allem die finanzielle Situation vorab geklärt werden. Dazu gehört es, Guthaben, Gebühren und Limits von Debitkarte oder Kreditkarte zu checken und genügend Bargeld dabei zu haben. Wichtige Dokumente und Pass unbedingt rechtzeitig auf Gültigkeit prüfen! Ausserdem sollte man frühzeitig jemanden organisieren, der den Briefkasten leert, die Blumen giesst und Haustiere versorgt. Sonnenschirme, Gartenstühle & Co sollten vor der Abfahrt sicher verstaut werden, um Schäden durch eventuelle Unwetter zu vermeiden.

Bei Autoreisen packt man besser schon am Tag zuvor und nicht erst kurz vor der Fahrt, um Stress bei der Abreise zu vermeiden. Dabei gilt immer: Die schwersten Sachen ganz nach unten direkt hinter die Rücksitze, die leichten Sachen nach oben und kleine Gegenstände sicher in den Türen, unter den Sitzen oder in den Taschen an den Rückenlehnen unterbringen. Ist das Gepäck im Kofferraum höher gestapelt als die Rücksitze, sollte man ein Sicherungsnetz benutzen. Getränke, Snacks und ggf. Spielzeug für die Kinder sollte griffbereit verstaut werden. Als Fingerfood eignen sich zum Beispiel Obst und Gemüse, belegte Brote oder Wraps – denn regelmässige, gesunde Snacks sind wichtig für die Konzentration. Daneben helfen auch häufige Pausen, kleine Spaziergänge oder Lockerungsübungen und ausreichendes Trinken dabei, längere Autofahrten sicher und aufmerksam durchzustehen.

Nicht vergessen: Warnwesten, Warndreieck und Verbandskasten sollten auch im vollgepackten Auto stets griffbereit liegen. Apropos Verbandskasten – in Corona-Zeiten gehören auch Mundschutz und Desinfektionsmittel in den Erste-Hilfe-Koffer und die Reiseapotheke!

Gut versichert im Urlaub

Ein weiterer Vorteil vom Urlaub im eigenen Land: Man muss sich keine Sorgen um eine Auslandskrankenversicherung machen. Immer sinnvoll ist eine private Haftpflichtversicherung, ob zuhause oder auf Reisen. Nützlich ist auch eine Hausratversicherung, die die eigene Einrichtung während der Abwesenheit absichert. Prüfen sollte man hier, wie lange man maximal abwesend sein darf und ob auch Schäden, Einbruch oder Diebstahl in der Urlaubsunterkunft abgedeckt sind.

Bei Autoreisen sichert ein Kfz-Schutzbrief gegen Pannen, Unfälle und Diebstähle ab. Anfallende Kosten für Abschleppdienst, Rücktransporte oder Mietwagen werden damit übernommen. Eine Reiseversicherung lohnt sich vor allem bei längeren Reisen, die mit hohen Kosten verbunden sind. Ob die Versicherung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom individuellen Tarif, der geplanten Reise und dem eigenen Sicherheitsbedürfnis ab.

Einfach mal zuhause Urlaub machen

Was tun, wenn der geplante Urlaub ins Wasser gefallen ist oder man sich den ganzen Stress und die Unsicherheit in Corona-Zeiten sparen möchte? Ganz einfach: Zuhause bleiben, die Seele baumeln lassen und die freie Zeit auf Balkonien geniessen. Das spart nicht nur Geld und Zeit, die man sonst für Hotel- und Flugbuchungen, Kofferpacken sowie Hin- und Rückreise gebraucht hätte, sondern auch CO2 und tut so der Umwelt gut.

Der Urlaub zuhause, auch „Staycation“, gelingt am besten mit ein bisschen Vorbereitung. Wenn wichtige Erledigungen abgearbeitet sind und Wohnung und Balkon in Schuss gebracht wurden, kann man sich erst richtig entspannen. Mit ein paar Pflanzen und einem bequemen Liegestuhl lässt sich auch ein kleiner Balkon in eine richtige Wohlfühloase verwandeln.

Und wie verbringt man nun die Ferien daheim? Richtig erholsam ist es, einfach mal gar nichts zu tun. Ab in die Hängematte, den Liegestuhl oder aufs Sofa und endlich wieder ein gutes Buch lesen. Oder man legt einen Wellnesstag mit Schaumbad, Kerzen, guter Musik und Gesichtsmaske ein. Ein aufwendiges Abendessen kochen, Spieleabende oder Serienmarathon organisieren, ausschlafen, ein Gläschen Wein auf dem heimischen Balkon oder im eigenen Garten geniessen oder einen Online-Kurs belegen: Es gibt endlos viele Ideen, wie man die freie Zeit nutzen kann.

Grillieren auf Balkon, Terrasse und im Garten ist in der Schweiz übrigens grundsätzlich erlaubt. In Mietvertrag oder Hausordnung können allerdings Einschränkungen aufgeführt sein. Um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, legt man späte Grillpartys lieber aufs Wochenende, vermeidet Lautstärke nach 22 Uhr und verringert die Rauchbildung, etwa durch die Verwendung von Elektro- oder Gasgrills.

Auch für ein bisschen Sport kann man die freien Tage zuhause ideal nutzen. Ob Yoga, joggen, Inline Skating, wandern oder Rad fahren – es gibt garantiert für jeden die richtige Sportart und jetzt ist endlich die Zeit, alles mal auszuprobieren. Beim Wandern oder mit dem Rad lernt man auch endlich mal die Umgebung richtig kennen. Kleinere Ausflüge eignen sich perfekt, um den Heimurlaub ein wenig aufzulockern, zum Beispiel in nahegelegene Städte, Freizeitparks, ins Freibad oder an den Badesee. Und bestimmt gibt es auch in der eigenen Stadt noch das ein oder andere Eiscafé, Restaurant oder Museum, das man schon immer mal besuchen wollte, aber nie geschafft hat – bis jetzt!

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